Eigentlich
muss man um jeden Betreuer froh sein.
Finden sich doch meist nur unter großer Anstrengung
Leute,
die bereit sind, ihre Ferien für Kinder zu opfern.
Trotzdem
bin ich der Meinung:
Wenn
Du kannst, dann such Dir Deine Leute genau aus
Ein Team über mehrere Tage und/oder Wochen
muss passen.
Zu groß ist die Verantwortung, als dass sich
eine Gruppe es leisten kann,
ihnen anvertraute Kinder wegen z.B. interner Querelen
nicht adäquat zu betreuen.

Nur
ein Beispiel:
Ein 18-jähriger Betreuer verliebt sich in eine 14-jährige Teilnehmerin !!
Folgende
Punkte solltest Du beachten:
a.
Wenn es geht, schaue darauf, dass sich männliche
und weibliche Betreuer die Waage halten
b. Betreuer müssen ein der Massnahme sinnvoll
angepasstes Alter haben
Gut: mind. 5-6 Jahre Unterschied
Gefährlich: Betreuer mit geringem Altersunterschied
bei Jugendfreizeiten
(Gegenseitiges Anbandeln)
c. Triff Dich vorher mit den Teammitgliedern.
Kläre folgende Fragen ab:
- Warum will der Bewerber die Massnahme machen ?
(Freiwillig, Schulische Gründe, Geldverdienen etc.)
- Was kann und will er anbieten ? Wie kann er sich einbringen
?
- Ist er Raucher, wie möchte er dies vor den Kindern
handhaben ?
(Definitiv nichts gegen Raucher !
Es geht grundsätzlich um die Vorbildfunktion)
d. Erkläre genau, was den Bewerber auf der Freizeit
erwartet !!
(Unverhofft kommt oft ! Freizeiten bedeuten viiiiel
Arbeit, wenig Schlaf und Ruhe
Dennoch darf er auch wissen, dass es ebenso viiiel Spass
macht :-))
e. Unterstreiche das Treffen z.B. mit Fotos oder
einer alten Lagerzeitung !
Ideal:
Ein
20-jähriger Betreuer für eine Kinderfreizeit
für 8 bis 12-Jährige.
Er will die Massnahme freiwillig machen , da er als Kind
bereits öfter auf Ferienmassnahmen war. Er bastelt
genauso gerne wie er Musik und Sport macht.
Er ist Nichtraucher !
Daheim leitet er bereits eine Jugendgruppe und möchte
nach den Ferien auf
die Fachakademie für Sozialpädagogik, wo er
Erzieher wird.
Aber wo gibts schon solche Leute ? ;-)
