Teamführung
(speziell für Leiter)
Nicht
nur die Kindergruppe will gut geführt werden.
Für den Fall dass der Träger die Massnahme einem
Leiter anvertraut, gilt das Gleiche fürs Team !
Dazu gehört, wie eben auch bei Kindern:
- Arbeite mit den Stärken Deiner Betreuer
- Nimm jeden Betreuer mit seinen Wünschen, Problemen und Anliegen ernst
- Gerade auch mit Erwachsenen ist ein demokratischer Stil im Team förderlicher als autoritäre oder lässige Führung
- Der
Leiter hat die Verantwortung. Dennoch sollte ein Team
so selbständig arbeiten können, dass - wenn
der Leiter mal fehlt (freier Tag ?) die Teammitglieder
ohne Probleme zurechtkommen !!

Teamsitzungen
Neben Gesprächen über Probleme und Programmplanungen darf dort auch
reflektiert werden, was gut und/oder was weniger gut gelaufen ist,
was man beim nächsten Mal anders machen kann.
Wichtig
ist, dass Teamsitzungen nicht ewig dauern, da sonst die
Belastbarkeit der Betreuer deutlich sinken kann.
Meine
persönliche Anregung:
Durch
geschickte Programmplanung im Voraus mind. einmal pro
Woche die Teamsitzung locker gestalten.
Dies z.B. in Form von einem gemeinsamen Essen, Spiel,
Spaziergang o.ä. !!
Teamsitzungen können unterschiedlich begonnen werden.
| Hier ein Beispiel: 1.
Einer (vielleicht der Leiter) beginnt mit einer
Tagesreflektionsrunde, in der er kurze Gedanken
zum vergangenen Tag sagt. |
Immer
wieder kann es bei Teamsitzungen Sinn machen, wenn einer
Person (Leitung) die Gesprächsführung obliegt.
- Dieser greift z.B. ein, wenn es zu lautstarken Konflikten kommt oder mehrere Leute gleichzeitig etwas was sagen möchten
- Er sorgt für einen fairen und geregelten Ablauf der Gespräche !
Die Gesprächsleitung kann natürlich wechseln.
Sie muss nicht zwingend dem Leiter obliegen !
Wenn ein Leiter seinen freien Tag hat, dann sollte klar
sein, wer das Team leitet !!
